Saison 21/22 mit perfektem Abschluss

Die Fußballsaison 2021/22 konnte am Sonntag, den 12.06.2022, gegen den FC Hermannia Kassel II mit einem deutlichen 7:1-Sieg nicht besser enden. 

Stadionsprecher Hans-Georg Reinemann kündigte schon zu Beginn des Spiels den Kampf um die Torjägertrophäe an und stellte für Stürmer Marcel Radke, der mit 26 Toren und dem Verfolger des SV Eritrea auf den Fersen in das Spiel startete, die 30-Tore-Grenze in Aussicht. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Fußballseite, die Auswechselbank platzte dank vieler Spielwilliger aus allen Nähten und zahlreiche Zuschauer fanden sich zum Saisonabschluss ein. Für die Stunden nach dem Spiel hatte der Vorstand des VfL alle Fans, Helfer, Unterstützer und natürlich Spieler zur abschließenden Saisonfeier eingeladen und sich bei Grillgut und Getränken großzügig gezeigt.

Rundum perfekte Spielumstände sollten schließlich auch ein nahezu perfektes und sehr unterhaltsames Spiel mit sich bringen. Der VfL Simmershausen trat zum letzten Mal in dieser Spielzeit wieder resolut und motiviert auf und ließ den Gast kaum ins Spiel kommen. Sämtliche Aktionen fanden zum Großteil in der gegnerischen Hälfte statt und die Abwehr tat ihr Übriges, um den eigenen Strafraum freizuhalten.

Belohnt wurde der VfL für sein starkes und dominantes Auftreten dann ab der 15. Spielminute: Marcel Radke schoss das 1:0, dicht gefolgt von Janek Henze in der 17. Minute zum 2:0 nach einem souveränen Zuspiel von Kapitän Manuel Lummert. Nur zwei Minuten später schien der FC Hermannia unseren Mittelfeldspieler Alexander Dietze nicht aufhalten zu wollen, sodass dieser über linksaußen zum gegnerischen Tor durchspurten und zum 3:0 verwandeln konnte (19. Minute). Diese sechs Minuten waren klar die effektivste Phase im simmershäuser Spiel in der ersten Halbzeit. Darüber hinaus gab es einige weitere Torchancen, die jedoch mehrfach am Rahmen des gegnerischen Tores scheiterten. 

Die zweite Halbzeit startete ebenso unterhaltsam und begann mit einem schnellen 4:0 in der Anfangsphase durch Marcel Radke (47. Minute), der nun immerhin 28 Tore auf dem Zettel hatte. Dies schien weiter zu motivieren, denn die Spieler des VfL gaben kein Stück nach und setzten den Gegner so unter Druck, dass der nach wie nur wenige Lichtblicke erspielen konnte. Hervorgehoben werden muss auch heute, dass sich die komplette Mannschaft optimal präsentierte und jeder seinen Teil zu den zahlreichen Torchancen und letztlich zum Sieg beitrug. Zum nächsten Tor sollte es etwas dauern, in der 50. Minute war es dann aber so weit: Marcel Radke zum 5:0 (siehe Bild 1). Trotz der Torflut durch den VfL Simmershausen gab der FC Hermannia aber nicht auf, sondern schaffte es schließlich in der 66. Minute, sich zum gegnerischen Strafraum durchzukämpfen und das 5:1 zu machen. Der Gegentreffer animierte jedoch nur zum weiteren Druckspiel und endete – auch dank eines Torwartfehlers – im 6:1 für die Simmershäuser (70. Minute), erneut durch Marcel Radke, der damit auch die magische 30-Tore-Grenze passierte und sich deutlich zum Torschützenkönig kürte. (Bild 2)

In der 73. Minute wurde letztlich noch Dominik Russ für seinen Einsatz belohnt und rundete den Spielstand mit dem siebten Tor zum 7:1 ab. Auch wenn nicht jeder Spieler namentlich erwähnt wird, sei nochmals herausgestellt, dass die Mannschaft und damit jeder Einzelne auch heute wieder eine tolle Leistung abgeliefert und den Zuschauern große Freude bereitet hat.

Was bleibt als Fazit? Eine tolle und willensstarke Mannschaft, ein dritter und mehr als verdienter Tabellenplatz, eine gute Atmosphäre im und um das Team, ein erster Platz bei den Torschützen (und davon ab vier Spieler des VfL unter den besten 16 Torschützen!) und damit letztlich ein perfekter Saisonabschluss 21/22!

Aufstellung: Yannis Beck (1), Mathias Socea (2), Johannes Hobein (5), Manuel Lummert (6), Titian Knop (7), Daniel Radke (8), Janek Henze (9), Marcel Radke (11), Pascal Zeretzke (13), Alexander Dietze (16), Igor Tomety (17); Manuel Lindenkohl (3), Alexander Roßkopf (10), Dominik Russ (12), André Lindenkohl (14), Kevin Schüßler (15), Jacob Greinetz (18)

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